Am Beispiel des Mofafahrens können Schüler für das gesamte Themenspektrum

von Verkehr, Mobilität und Umwelt sensibilisiert werden.

Der Mofa-Kurs als Teil der schulischen Verkehrserziehung fördert

  • sicheres und sicherheitsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr.
  • das Erkennen, Beurteilen, Bewältigen und Vermeiden von Gefahren.
  • situationsorientiertes, angemessenes Verhalten.
  • auf Partnerschaft gerichtetes soziales Handeln.
  • Mitverantwortung und Rücksichtnahme.
  • Verzicht auf Vorrechte und Antizipation der Handlungen anderer.
  • die Kenntnis psychischer Faktoren der Verkehrsteilnahme, z.B. Aggression und Stress.
  • die Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten als Verkehrsteilnehmer.

Der Mofa-Kurs findet als Arbeitsgemeinschaft statt, die je nach Kursteilnehmer halbjährlich oder jährlich angelegt ist. Die Kursstärke beträgt bis zu 10 Schüler.

Für jeden Schüler entstehen Kosten von 10 Euro für das Kurs-Material sowie anteilige Kosten für die Instandhaltung und Pflege der Mofas und Benzinkosten. Der Mofa-Kurs wird durch eine speziell ausgebildete Lehrkraft in Zusammenarbeit mit einem Verkehrssicherheitsberater der Polizei durchgeführt.

Zur Kurskonzeption gehört die enge Verzahnung theoretischer und praktischer Lerninhalte. Im theoretischen Teil werden die Schülerinnen und Schüler individuell auf die Teilnahme am Straßenverkehr vorbereitet.

Mit von der Verkehrswacht der Schule zur Verfügung gestellten Mofas lernen die Schüler im Schonraum sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Der Schule stehen hierzu bis zu 4 Mofas zur Verfügung.

Die praktischen Übungen finden auf dem Schulhof der ALS und der HS statt. Beim Fahren ist ein Schutzhelm verpflichtend. Der Mofa- Kurs wird ergänzt durch die Durchführung eines Sehtests, eine Grundausbildung in erster Hilfe ist geplant.

Nach einer theoretischen und praktischen Lernzielkontrolle erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Ausbildungsbescheinigung, mit welcher sie sich beim TÜV für die Abnahme der amtlichen Prüfung melden können.

Diese Prüfung verläuft rein theoretisch. Der Prüfling muss am PC des TÜV 20 Fragen beantworten. Hat er weniger als 8 Fehlerpunkte, erhält er die Mofaprüfbescheinigung.

Um den Aufwand für die Schülerinnen und Schüler gering zu halten, werden Termine mit den Prüfstellen abgesprochen und die Prüfung in der Gruppe organisiert.

Um Prüfungsängsten zu begegnen und die Schüler emotional zu stärken, werden die Prüflinge von ihren Ausbildern begleitet.